Weltreisen

Einmal um die ganze Welt...

Durch meine Arbeit auf Kreuzfahrtschiffen war es mir möglich, schon verschiedene Tauchplätze kennen zu lernen, die mit zu dem schönsten der Welt gehören.

Eines der schönsten Erlebnisse war, als ich mit meinem "Dive-Bunny" Stephanie in Maui tauchen ging und unser Guide Mike uns unter Wasser aufmerksam machte, mal zu horchen... Es befanden sich ein paar Humpback-Wale in der Nähe, circa 3-4 Meilen entfernt. Hätte nie geglaubt, das Walgesänge sooooo schööön sein könnten...

Ich habe aber auch schon erfahren müssen, wie wichtig es ist, Deinen Buddy bei Dir zu haben. Lebenswichtig. Wir lagen in Port Antonio, Jamaica. Nach unserem Duty an Bord trafen Kurt, Robby, Marco und ich mich, um gemeinsam tauchen zu gehen. Wir fuhren in die Blue Lagoon, um uns mit den dort ansässigen Tauchguides zu treffen. Der Tag war herrlich, das Wasser klar wie nie. Nach dem das Tauchboot beladen war, fuhren wir etwas raus zum Dive-Spot. Als wir angekommen waren und uns im Wasser wiedertrafen, bemerkten wir, das die Ausrüstung mangelhaft war. Bei Marco war das Notventil am BC "leicht undicht", bei Robby´s Inflatorschlauch war der O-Ring undicht und blubberte und bei Kurt, meinem Buddy, zischte es aus der erste Stufe. Bei mir war anscheinend alles o.k. Später, auf 20 Meter Tiefe, sollte ich merken, daß der Schein trügt! Die Luft schmeckte sehr komisch und das atmen fiel mir plötzlich viel schwerer. Ich checkte das Gauge. Allerdings sagte mir die Anzeige, das der Tank noch halbvoll war. Ich wechselte auf den Octopus. Aber auch da war bald Schluß. Geistesgegenwärtig checkte ich die Lage ab: die anderen waren viel zu weit vor uns, nach oben sind´s mind. 20 Meter - kaum ´ne Chance. Meine einzige Möglichkeit war Kurt - mein Buddy. Ich sah also zu, daß ich in die "Pedale trat" und so schnell wie möglich die 7-10 Meter überwandt und zu Kurt an die Flasche kam. Er gab mir seine alternative Luftversorgung und wir gingen umgehend auf den Safety-Stop. Als wir oben waren, war Kurt´s Tank leer... Wir berieten uns und alle bestätigten mir, daß die Luft komisch war. Wir hatten so ein süßen Geschmack und so ein Kribbeln auf den Lippen. Nachdem wir vier über alles gesprochen hatten, kamen wir auf das Ergebnis, daß in den Flaschen dreckige Luft war. Ich bin meinem Buddy für seine "Atemhilfe" unendlich dankbar - danke Kurt !!!



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